Bungee-Jumping
Blick in die Tiefe, Adrenalin pur, das Gefühl, fliegen zu können und dann der Kick, der ultimative Thrill!
Bungee-Jumping ist in Deutschland seit den 90er Jahren als Extremsportart bekannt. Der Springer ist mit einem Gummiseil am Körper (Füße oder Hüfte) festgebunden und stürzt in freiem Fall in die Tiefe. Sein Fall wird durch das Bungee-Seil abgefedert und der Springer pendelt langsam aus, bis er wieder festen Boden unter den Füssen hat.
Der Absprungpunkt, an dem auch das Ende des Bungee-Seils befestigt ist, kann verschiedenartig sein. So gibt es Bungee-Sprünge von Brücken oder von speziellen Kränen, die eine Absprungplattform in die gewünschte Höhe hängen können. Die Länge des Bungee-Seiles wird dann an die Höhe des Absprungpunktes und an das Gewicht des Springers angepasst. Auch der Bungee-Sprung aus einem Helikopter oder das Eintauchen in Wasser nach einem Brückensprung ist machbar. Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit, zu zweit einen sogenannten Tandemsprung durchzuführen.
Bungee Jumping von Jochen Schweizer schenken
Das Blut pulsiert in den Adern. Am Abgrund stehen und sich in die Tiefe stürzen.
Adrenalin-Kick verschenken

Wird das Seil an der Hüfte befestigt, hat der Springer noch die Möglichkeit, in der Luft akrobatische Drehungen, wie Salti o. ä. zu turnen.
Bungee-Jumping richtet sich in erster Linie an Personen, die auf der Suche nach dem ultimativen Kick sind, auf der Suche nach Adrenalin und Abenteuer. Allerdings gibt es auch spezielle Springer, die Bungee-Jumping zur Überwindung ihrer Höhenangst einsetzen.
Bisher sind in Deutschland zwei tödliche Unfälle verzeichnet, die beim Bungee-Jumping passiert sind. Noch ist unklar, ob diese Unfälle auf menschliches Versagen oder Schwäche des Materials zurückzuführen sind.

<<Das einzig Gefährliche am Fliegen ist die Erde.>> Wilbur Wright
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