Navigation beim Segeln via GPSWie funktioniert eigentlich GPS?Neueste Technik erleichtert das Navigieren auf offener See erheblich. Sextanten werden zwar weiterhin zur Bestimmung des Kurses eingesetzt, doch übernehmen GPS-Geräte immer mehr die Arbeit der Positionsbestimmung, des Kartenlesens und -auswertens. Die Technik, die dahintersteckt, basiert auf moderner Satellitennavigation. GPS (Global Positioning System) wertet die Funksignale einer Vielzahl von Satelliten aus, die die Erde umkreisen. Mit einem GPS Empfänger an Bord lassen sich die Funksignale der Satelliten empfangen und aus den Daten der einzelnen Signale, die Position des Bootes errechnen. Man kann auch im Vorhinein das GPS-Gerät mit Daten "füttern", also einen Kurs per Hand oder mit Hilfe des Internets tracken, so dass man anhand der Vorgaben des GPS-Empfängers den richtigen Kurs nachfährt. Es gibt verschiedene Modelle von GPS-Empfängern mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen. Die bekanntesten Marken sind u.a. Garmin, Navman und Magellan. Grundsätzlich sollte sich ein Segler aber trotzdem immer noch auch auf die herkömmliche Art des Navigierens mit Seekarte, Sextant und Kompass verstehen, da auch die GPS-Technik nicht vor Untiefen warnt oder, wie alle technischen Geräte, technischen Ausfällen unterliegen kann. Tags: GPS Navgiation |
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