Wanderkajak

WanderkajakEine Wanderung auf dem Wasser. Die Ufer ziehen vorbei, man hört das leise Plätschern des Wassers am Rumpf des Kajaks.

Wanderkajak, Kanuwandern, Tourenpaddeln oder Wanderpaddeln, das alles sind Synonyme für ein und dasselbe: das Befahren eines meist ruhigen Gewässers mit einem Kanu. Die Touren können hierbei variieren zwischen einer kurzen Tagestour oder längeren Touren oft in Kombination mit Camping oder Anfahren von Kanustützpunkten.

Die körperlichen Anforderungen sind relativ gering, so dass diese Sportart auch von älteren Menschen oder als Familie mit Kindern ausgeübt werden kann.

Eine Sonderform ist das Küstenkanuwandern, das auch Salzwasser-, See- oder Küstenpaddeln genannt wird. Hierbei müssen Kenntnisse der Navigation und der Gezeiten sowie im Bereich der Wetterkunde vorhanden sein. Auch die körperlichen Voraussetzungen sind in diesem Bereich höher und die Ausrüstung wesentlich größer.

Spezielle Ausrüstung

Zum Wandern in ruhigeren Gebieten wie Flüssen oder Seen benutzt man Kajaks mit einer Länge zwischen 3,50 m und 5 m und einer Breite von 50 bis 70 cm. Wichtig bei Wanderkajaks ist der große Stauraum vor und hinter dem Paddler, sodass auch bei längeren Touren genug Ausrüstung eingepackt werden kann.

Seekajaks bilden eine Sonderform der Wanderkajaks. Sie sind vor allem für das Wandern an Küstenlinien geeignet und sind deshalb lang und relativ schmal mit einem besonders geformten Bug und Heck. Dadurch können sie auch bei erhöhtem Wellengang und Wind durch einen geringeren Wasserwiderstand gut geradeaus fahren.

Tags: