Hochseilgarten
Grundsätzlich besteht ein Hochseilgarten aus künstlichen Hindernissen, aus Seilen, Balken, Drahtseilen oder Brücken, die in unterschiedlicher Höhe an Pfählen oder Bäumen verspannt sind.
Zwischen diesen Verspannungen können Übungen durchgeführt werden, wobei es an jedem Pfahl bzw. Baum eine kleine Plattform gibt, um sich zu erholen oder neu konzentrieren zu können.
Es gibt zwei verschiedene Arten Hochseilgarten:
- Naturhochseilgarten:
Hier wurde der Hochseilgarten in lebende Bäume gebaut, d.h. der Parcours befindet sich mitten im Wald.
- Künstliche Anlagen:
Meist freistehende Anlagen und die häufigste Form von Hochseilgarten. Von Art und Beschaffenheit gibt es große Unterschiede. So kann ein Hochseilgarten variieren in der Höhe, der Länge und der Schwierigkeit. Natürlich können innerhalb eines Gartens auch verschiedene Routen gewählt werden.


Jeder Teilnehmer ist durch einen Klettergurt und ein Klettersteigset mit Sicherungsseilen, die sich entlang des gesamten Parcours befinden, gesichert. Sollte ein Teilnehmer ausrutschen oder fallen, bleibt er in unmittelbarer Nähe des Fallpunktes hängen und kann so meist selbst wieder auf den Parcours zurückklettern. Klettern im Hochseilgarten ist beliebt auf Grund der erlebnispädagogischen Funktion. Teamgeist, Selbstüberwindung, Selbstvertrauen aber auch Stressbewältigung und Sozialkompetenz können im Hochseilgarten trainiert oder getestet werden.
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