Höhlenklettern

HöhlenkletternWer mit dem Höhlenklettern beginnen möchte, benötigt einen stabilen Schutzhelm, Sicherungsseile, Funkgerät, ausreichende Verpflegung (Obst, Müsli, Trinkflasche) und eine Taschenlampe.

Höhlenklettern wird vor allem von Höhlenforschern (Speläologen) betrieben, wird aber in manchen Gebieten auch für Touristen angeboten.

Dabei muss immer ein kundiger Führer die Kletterer begleiten, da sonst die Gefahr des Verlaufens oder Abstürzens besteht. Weitere Gefahren beim Höhlenklettern ergeben sich in Wasserhöhlen. Durch plötzlich auftretendes Hochwasser können Wege abgeschlossen werden und eine erhöhte Gefahr des Ertrinkens besteht.

Beim Höhlenklettern sind eine besondere Einseiltechnik und auch eine besondere Seilform notwendig. Das Seil dichter gewebt, um das Eindringen von Schmutz oder kleinen Steinchen zu verhindern. Die Einseiltechnik beim Höhlenklettern ist deshalb so besonders, da hier meist tiefe Schächte überwunden werden, sowohl ab-, als auch aufwärts. Das sollte beides möglichst wenig Kraft kosten, weshalb man abwärts mit selbstblockierenden Abseilgeräten arbeitet und aufwärts Steigklemmen benutzt.

Als Ausrüstung hat man beim Höhlenklettern einen Höhlensitzgurt, Brustgurt, ein Sicherungsset, Bruststeigklemme, Handsteigklemme mit Fußschlinge und ein Abseilgerät.

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