Sind Outdoorsport und Naturschutz wirklich so unvereinbar wie Feuer und Wasser?



Um das volle Ausmaß der Natur beim Outdoorsport genießen zu können, ist es von höchster Priorität, die Natur zu schützen und zu erhalten.
Rasch wird klar - wenn man zum Beispiel Tauchen geht, möchte man etwas sehen. Die Unterwasserfauna mit all ihren Lebewesen und Mikroorganismen - eine intakte Welt unter Wasser. Als Taucher sollte man sich immer vor Augen halten, dass man ein Gast ist - das nasse Element ist eigentlich nicht für den Menschen geschaffen, und doch wird es uns durch Spezialequipment ermöglicht, einen Einblick in diese fantastische Welt zu bekommen.
Um die Sprache der Natur erleben zu können und sich in das Gesamtwerk einzugliedern, gilt es, die Hintergründe und das Zusammenspiel der Umwelt zu verstehen.
Wir sind nur ein kleiner Teil - wir brauchen die Natur, um zu überleben - die Natur braucht uns aber nicht!
Es wird Zeit sich klar zu werden, welchen Stellenwert die Umwelt mit ihren Pflanzen, Tieren und Symbiosen eigentlich hat. Der erste Schritt hierzu ist der gebührende Respekt und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur - gleich vor der Haustür! Naturschutz wird leider immer öfter gleichgestellt mit "Schützt den Regenwald" - "Schützt die Ozonschicht" - viele nehmen die Zerstörung gar nicht wirklich wahr - der Regenwald ist doch so weit weg! Doch auch mit kleinen Handlungen und bewusstem Leben und Outdoorsporteln kann man einen Beitrag zum Naturschutz leisten - es ist so einfach - und hat einen großen Nutzen.
Regeln für den Outdoorsport:
- Respektiere den Lebensraum der Tiere und Pflanzen
- Benutze Wege und Pfade.
- Lasse keinen Müll liegen - nimm den Müll wieder mit - auch fremden Müll!
- Erkundige dich über das Gebiet und die Umwelt.
- Beachte und respektiere Schonzeiten, Schutzzeiten und Sperrzeiten.
- Erlebe die Natur mit den Augen - nicht mit den Händen!
- Gebe dein Wissen an andere weiter.
Lass uns gemeinsam die Magie der Natur erhalten!

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