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Flosse, Maske, Schnorchel....zu der Grundausstattung eines jeden Tauchers zählt noch einiges mehr!

  1. Grundausrüstung  
    • ABC Ausrüstung

      Zur Grundausstattung eines jeden Tauchers zählt eine passende ABC – Ausrüstung. ABC bedeutet in diesem Fall Tauchbrille bzw. Maske, Schnorchel und Flossen. Inzwischen gibt es eine große Anzahl an Materialien und technischen Ausführungen zu diesen drei Komponenten.

    • Tauchmasken

      Tauchmasken können je nach Träger angepasst werden. So können sie für Brillenträger geschliffen, die Frontgläser geteilt oder ungeteilt sein und auch verschiedene Innenvolumen können gewählt werden. Die Auswahl zwischen transparentem und dunklem Silikon ist vor allem bei Modelmasken, die für Fotoaufnahmen verwendet werden, relevant. Hier wird meist auf Tauchmasken mit dunklem Silikon und mit ungeteilten Frontgläsern geachtet.

    • Schnorchel

      Schnorchel bestehen aus einem maximal 40cm langen Atemrohr aus Kunststoff mit einem Innendurchmesser von ca. 2cm und einem weichen Mundstück aus Silikon oder Gummi. Die beiden Teile sind an einer Krümmung miteinander verbunden. Einige Modelle haben zusätzlich ein Ventil am oberen Schnorchelende, um ein Eindringen von Wasser beim Untertauchen zu verhindern oder am unteren Schnorchelende, um eingedrungenes Wasser ablaufen lassen zu können.

    • Flossen

      Flossen gibt es inzwischen in vielen verschiedenen Ausführungen, die je nach Anlage und Nutzen des Besitzers zielgerecht ausgewählt werden können. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Schwimmflossen und Fersenbandflossen.

      Schwimmflossen werden barfuss getragen, indem sich die Füße in einem Gummischuh befinden, die direkt mit der Flosse, die meist aus buntem Kunststoff oder PVC besteht, verbunden ist. Sie werden v. a. in warmen Gewässern oder im Schwimmbad verwendet.

      Bei Fersenbandflossen ist das Fußteil wie ein Pantoffel geformt, so dass Füßlinge oder Tauchschuhe eines Trockentauchanzugs mit Hilfe des Fersenbandes, das meist aus Gummi und größenverstellbar ist, im Gummipantoffel fixiert werden können.

      Allgemein können die Flossen verschiedene Härtegrade aufweisen oder das Flossenblatt kann gespalten oder geschlossen sein.

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  2. Tauchbekleidung

    Kein Tauchspaß ohne richtige Ausrüstung. Um jeden Tauchgang richtig genießen zu können, muss der Taucher auf jede äußere Situation eingestellt sein. Bei der Tauchbekleidung ist vor allem die Wahl des richtigen Anzuges ausschlaggebend. Hier unterscheidet man zwischen Trocken- und Nasstauchanzügen.

    • Trockentauchanzüge

      Trockis sind in allen kalten Gewässern von Vorteil. Sie sind aus Neopren gefertigt, in verschiedenen Dicken erhältlich und so hergestellt, dass kein Wasser an den Körper gelangt. Meist sind die Nähte verschweißt oder verklebt und die Schuhe direkt an den Anzug angefügt. Zusätzlich benötigt man Handschuhe und Haube.

    • Nasstauchanzüge

      Nasstauchanzüge sind im Vergleich zu Trockentauchanzügen wasserdurchlässig, weshalb sie eher in wärmeren Gewässern getragen werden. Es gibt sie in Ausführungen von 1mm bis x mm Dicke, mit langen und kurzen Armen und Beinen, je nach Anforderung.

    • Jackets

      Jackets zählen zur zentralen Ausstattung eines Tauchers. An das Jacket werden alle Instrumente angeschlossen, die mit der Flasche verbunden sind wie Lungenautomat, Finimeter, Oktopuss, Inflator und Deflator. Außerdem befinden sich im Jacket ja nach Ausführung unterschiedlich gestaltete, integrierte Bleiabwurftaschen, Schnellablassventile, und eine Tarierweste, die in der Funktion einer Schwimmblase in das Jacket integriert ist. Über die Taucherflasche kann man Luft in das Tauchjacket pressen und damit das Verhältnis zwischen Auftrieb und Abtrieb austarieren.

    • Füsslinge

      Füsslinge reichen bis über die Knöchel und haben zum leichteren Einstieg an der Seite einen Reißverschluss, der meist mit Neopren hinterlegt ist. Sie besitzen eine rutschfeste Sohle und Verstärkungen im Fersenbereich, um eine optimale Befestigung mit dem Fersenband der Flosse garantieren zu können

    • Handschuhe

      Beim Tauchen werden grundsätzlich Fingerhandschuhe verwendet, um mit Geräten, wie Lungenautomat oder Finimeter, hantieren zu können. Sie bestehen aus Neopren mit einer Dicke zwischen 1mm bis 3mm. Bei Handschuhen für Trockentauchanzüge befinden sich Manschetten an den Handgelenken, um sie mit dem Anzug verbinden zu können. 

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  3. Technische Ausrüstung
    • Atemregler oder Lungenautomat

      Der Atemregler oder Lungenautomat sorgt dafür, dass der Druck einer Tauchflasche so reduziert wird, dass es möglich ist, daraus zu atmen. Anderenfalls wäre es Tauchern nicht möglich, die komprimierte Luft aus der Tauchflasche direkt einzuatmen.

    • Oktopus

      Als Oktopus bezeichnet man im Tauchen eine zusätzlich vorhandene parallele zweite Stufe eines zweistufigen Atemreglers, die im Notfall zum Einsatz kommen kann, um einen Tauchpartner mit Luft zu versorgen

    • Finimeter

      Das Finimeter zeigt den Druck in der Tauchflasche an. Mit Hilfe dieses Gerätes weiß der Taucher, wie lange er noch ausreichend Luft hat, um seinen Tauchgang rechtzeitig zu beenden.

    • Tauchflaschen

      Es gibt verschiedene Versionen von Tauchflaschen, die je nach Einsatzbereich ausgewählt werden können. Man unterscheidet sowohl die Füllung in den Flaschen, als auch die Flaschengröße und deren Ausstattung mit Ventilen.

      Die gängigste Füllung besteht aus 21% Sauerstoffgehalt.

      Eine Nitroxfüllung besteht der Sauerstoffanteil zwischen 21% und 40%.

      Bei der Verwendung von Trimix, können größere Tiefen getaucht werden, da durch die Zugabe von Helium im Atemgas der PO² und PN²Gehalt auf akzeptable Werte angepasst wird.

      Es gibt Flaschengrößen von 10 Liter, 12 Liter oder 15 Liter. Man kann 2 Flaschen parallel auf dem Rücken tragen, wobei hier spezielle Erfahrung und Ausrüstung nötig ist.

    • Tauchcomputer

      Ein Tauchcomputer hilft dem Taucher bei der Planung und Durchführung von Tauchgängen, um Dekompressionsunfälle (Taucherkrankheit) zu vermeiden. Der Tauchcomputer misst während des Tauchgangs kontinuierlich Tauchtiefe und Tauchzeit und berechnet daraus ein Profil des Tauchgangs. Als Hilfsmittel ist er als Nachfolger bzw. zur Ergänzung von Dekompressionstabelle und dem (historischen) mechanisch aufgebauten Dekometer zu sehen.

    • Dekompressionstabelle

      Eine Dekompressionstabelle ist eine, meistens aus Kunststoff gefertigte und beidseitig beschriftete, Rechentabelle, die dem Taucher ermöglichen, seine Nullzeit, Oberflächenpause etc. auszurechnen.

    • Kompass

      Ein Kompass wird zum exakten Navigieren unter Wasser benötigt. Er hat meist eine Indexmarkierung, eine rote Peillinie und kann am Armband oder am Jacket angehängt getragen werden.

    • Bleigurt

      Bleigurte werden zum einen bei Jackets benötigt, die keine Bleitaschen haben und zum anderen bei Tauchanzügen, die die Tauchblase integriert haben. Je nach Körpergewicht und Gewässer werden Bleistücke an einen Gurt gehängt, der um die Hüften getragen wird. Es gibt auch Modelle, die gepolstert und mit Taschen ausgestattet sind, in die Bleistücke integriert werden können.

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    • Tauchlampe

      Bei Tauchlampen gibt es verschiedene Ausführungen. Die gebräuchlichsten sind Stablampen, die entweder batteriebetrieben sind oder von einem Akkutank mit Energie beliefert werden. Eine kleine Notlampe sollte jeder Taucher mit sich führen.

    • Tauchmesser

      Tauchmesser sind kein unbedingtes Muss bei einem Tauchgang. Sie können aber hilfreich sein zum Beispiel beim Durchschneiden von Leinen o.ä.

      Die Messer werden mit einer Schlaufe in einer kleinen Tasche am Bein oder am Jacket befestigt.  Es gibt auch hier verschiedene Modelle (einschneidig, zweischneidig).

    • Tauchrucksack

      Wer je sein Equipment weitere Strecken getragen hat, weiß wie viel Wert ein guter Tauchrucksack hat. Gute Modelle beinhalten ein Rollensystem, so dass der Rucksack nicht getragen werden muss. Bei Flugzeugtransporten empfiehlt sich eine Schutzhülle, die bei manchen Modellen integriert ist.

    • Logbuch

      Dein Taucherleben dokumentiert und organisiert! Alle wichtigen Informationen über Deine Tauchausbildung, Brevetkarten, Tauchgänge und somit auch Deine Taucherfahrung lassen sich übersichtlich in einem Logbuch zusammenstellen.

      Alle Tauchgänge möchten dokumentiert sein, nicht nur, um sich an alle Tauchgänge des Lebens erinnern zu können, sondern auch, um bei Folgetauchgängen die angemessene Nullzeit berechnen und nachsehen zu können.

      Angaben können je nach Ausführung des Logbuches gemacht werden zu:

      • Tauchplatz
      • Gewässer
      • Dauer des Tauchgangs
      • Maximale Tauchtiefe
      • Wassertemperatur
      • Sichtverhältnisse
      • Buddy
      • Was gesehen wurde (Fische, Pflanzen etc.)

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